Meine kleine Geschichte hat zwar nicht unbedingt etwas
mit Weihnachten zu tun,
aber sie ist trotzdem sehr schön.
Sie zeigt uns,dass es noch Menschen mit Herz und Verstand
gibt.

Welpen zu verkaufen
Ein Ladenbesitzer heftete ein Schild über seiner Tür an,
auf dem stand "Welpen zu verkaufen".
Schilder wie dieses haben eine grosse Anziehungskraft auf
kleine Kinder.
Bald darauf erschien ein kleiner Junge:
"Wieviel wollen Sie für einen Welpen?"
Der Ladenbesitzer antwortete: "Alle zwischen dreissig und
fünfzig Dollar."
Der Junge griff in seine Tasche und sagte:
"Hier habe ich zwei Dollar 37 Cents, kann ich sie mir bitte
ansehen?"
Der Besitzer pfiff, und aus der Hundehütte
kam Lady, gefolgt von 5 winzigen Welpen.
Eines blieb etwas zurück, der Junge griff nach ihm .
"Diesen möchte ich gerne kaufen.
Warum hinkt der kleine Kerl, was ist mit ihm?"
Der Tierarzt habe den Hund untersucht, er hätte keine Hüftgelenkpfanne,
er würde immer hinken, meinte darauf der Ladenbesitzer.
Der Junge wollte nur dieses Hundebaby kaufen,
der Besitzer jedoch meinte, er müsse ihn nicht kaufen,
er schenke ihm den Hund.
Darauf der Junge ich möchte ihn bezahlen,
denn er ist genau so viel wert wie die anderen,
er gäbe ihm , was er habe,
und jede Woche etwas bis es genug sei...

Der Besitzer verstand nicht, warum der Junge diesen kranken
Hund haben möchte.
"Er wird nie mit dir spielen können oder mit dir herumrennen.
Warum willst du ihn denn, er nützt dir nichts!"
Als Antwort bückte sich der Junge, rollte sein Hosenbein
hoch,
um ein stark verdrehtes, verkrüppeltes Bein zu enthüllen,
das durch eine grosse Metallschiene gestützt wurde.
Er sah den Ladenbesitzer an und sagte weich:
"Nun, ich laufe selbst nicht so gut,
und der kleine Welpe wird jemanden brauchen der ihn versteht."
(Dan Clark)