Für mich gehört in jedem Jahr ein schön geschmückter Weihnachtsbaum
genau so zum Fest wie der Gänsebraten am 1. Weihnachtstag.
Ich nehme mir immer besonders viel Zeit für das schmücken des Baumes
und ich brauche ebenso viel Zeit,um das passende Bäumchen zu finden.



Im Laufe der Jahre haben sich bei mir viele Kartons mit verschiedenem Baumschmuck angesammelt,
denn ich gestalte den Baum in jedem Jahr anders.

Vor einigen Jahren habe ich meinen ersten Baumschmuck aus der Glaskunststadt Lauscha erstanden.
Seitdem zieren in jedem Jahr diese wunderschönen Kugeln,Glocken,Vögel ,Eiszapfen
und Figuren in den verschiedensten Farben meinen Baum.



Jedes Jahr findet in Lauscha der berühmte Kugelmarkt statt.
Dort bieten die Händler wunderschönen Baumschmuck an,der von Glasbläsern
mit viel Liebe und Sorgfalt angefertigt wird.Der Schmuck ist zudem handbemalt und
wunderschöne Motive zieren den Glasschmuck.
Ein Besuch auf dem Kugelmarkt lohnt sich immer,es gibt wirklich wunderschöne Sachen.

ein Stand vom Kugelmarkt



Die Geschichte der Lauschaer Glaskugeln

Das kleine Dorf Lauscha im Thüringer Wald und Glas gehören seit 400 Jahren zusammen.
Die erste Glaswerkstatt wurde 1597 gegründet und die Gemeinde fing langsam an zu wachsen.
Damals stellten die Handwerker hauptsächlich Trinkgläser und Gefässe für Apotheker her.
Mitte des 18. Jahrhunderts begann die Produktion von Glaslampen.

Die Legende erzählt, dass ein armer Glasbläser die erste Christbaumschmuckform entwarf.
Da ihm das Geld fehlte um Äpfel und Nüsse an seinen Tannenbaum zu hängen,
machte er farbenprächtige Ornamente aus Glas.
Heute kann Lauscha auf 150 Jahre Glasbläserei zurückschauen
und wird zudem offiziell als die Geburtsstätte des Weihnachtsschmucks genannt.

 

 

handbemaltes Glocken-und Kugelsortiment

handbemaltes Kugelsortiment

Produkte aus dem Malstübchen

 

 

Wenn man in Lauscha zu Gast ist,
darf man einen Besuch im Glasmuseum nicht versäumen.
Dort kann man auf über 400 Jahre Glaskunst zurückblicken.